Beerdigung

Die Beerdigung

Aktuelle Informationen zu Trauerfeiern in der Coronakrise: Derzeit unterliegen Trauerfeiern starken Schutzmaßnahmen und Teilnehmerbeschränkungen seitens der Behörden.

Trauerfeiern und Beerdigungen finden unter starken Schutzvorkehrungen statt. 

In der Trauerhalle können nur die engsten Familienangehörigen (maximal 15 Personen) Abschied nehmen. An Trauerfeiern, die ausschließlich unter freiem Himmel stattfinden, ist die Höchstteilnehmendenzahl 50 Personen.

  • Der Mindestabstand von 1,5 m zur nächsten Person (außer Haushaltsangehörige) ist unter freiem Himmel verpflichtend.
  • Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckung während der gesamten Feier ist obligatorisch.

 

So können Sie letzten Abschied nehmen, ohne persönlich an der Trauerfeier und der Bestattung anwesend zu sein 

 

Sie können aufgrund der derzeitigen amtlichen Auflagen wegen der Corona-Pandemie oder aus anderen Gründen nicht persönlich an der Trauerfeier eines Angehörigen, Freundes, Kollegen oder Nachbarn teilnehmen?

Die Teilnahme an der Beerdigung hat eine wichtige Funktion im Trauerprozess. Daher geben wir Ihnen hier Anregungen, wie Sie ohne persönliche Anwesenheit bei der Trauerfeier und Bestattung dennoch ein persönliches Abschiedsritual vollziehen können.

 Vielleicht telefonieren Sie mit den Angehörigen oder haben es schon getan und dabei den Zeitpunkt der Trauerfeier erfahren.

  • Stellen Sie ein Foto der verstorbenen Person zusammen mit einer Kerze und eventuell einem knospenden oder blühenden Zweig an einem Ort in Ihrem Zuhause auf, an dem Sie sich wohl fühlen und an dem Sie Ruhe haben. Legen Sie Zündhölzer oder Feuerzeug bereit.
  • Am Beginn der Trauerfeier läuten die Glocken unserer Laurentiuskirche. In diesem Moment entzünden Sie die Kerze. Betrachten Sie noch einmal das Foto der verstorbenen Person und legen Sie es dann mit der Bildseite auf den Tisch.
  • Legen Sie ihre Hand auf das umgekehrte Foto. Sobald Sie das Gefühl haben, loslassen zu können, falten Sie ihre Hände und sprechen ein Vaterunser.

 

 

 

 

Allgemeine Informationen zur Bestattung

Wer entscheidet, wie ein verstorbener Angehöriger bestattet wird?

Oft äußern Menschen Wünsche hinsichtlich ihrer Beerdigung. Diese Wünsche sollten nach Möglichkeit auch respektiert werden.  Wenn keine Wünsche geäußert wurden, entscheiden die nächsten Verwandten. Sprechen Sie mit Ihrem Pfarrer oder dem Bestatter hinsichtlich der Liedauswahl und der Möglichkeit besonderer Formen der Bestattung. In Ebersdorf finden Trauerfeiern von Montag bis Freitag statt.

Kann jemand, der nicht in der Kirche war, kirchlich beerdigt werden?

Eine kirchliche Bestattung von aus der Kirche ausgetretenen Menschen durch einen evangelischen Pfarrer ist auf Wunsch der Angehörigen grundsätzlich möglich; allerdings ist auch der Wunsch der ausgetretenen Person zu berücksichtigen.

Gibt es eine ökumenische Bestattung?

Nein. Eine Bestattung erfolgt in der Regel in der eigenen Konfession. Ausnahmen müssen mit dem zuständigen Pfarramt abgesprochen werden.

Kann jemand, der Suizid begangen hat, kirchlich bestattet werden?

Ein Suizid ist kein Hinderungsgrund für eine kirchliche Bestattung. Im Gegenteil ist in dem Fall, wenn sich ein nahestehender Mensch das Leben genommen hat, die seelsorgerliche Begleitung der Hinterbliebenen besonders wichtig. Dazu zählt auch eine würdige Trauerfeier.

Was ist eine Aussegnung?

Nach der alten Tradition wurde von dem Verstorbenen im Haus Abschied genommen. In Ebersdorf-Frohnlach gibt es die Möglichkeit der Aussegnung des Verstorbenen im Wohnhaus bzw. auch im BRK-Haus für Betreuung und Pflege. Sprechen Sie mit Ihrem Bestattungsunternehmer und Ihrem Pfarrer und äußern Sie Ihre Wünsche.

Was kostet eine Beerdigung?

Neben den Kosten für Sarg, Grab und Kränze erhebt die Kirchengemeinde noch eine kleine Gebühr in Höhe von 40.-Euro, die über den Bestattungsunternehmer abgerechnet wird.

Muss bei einer Trauerfeier unbedingt gesungen werden?

Gesang kann hilfreich sein und Ihnen in Ihrem Schmerz Trost spenden. Auch wenn Sie selbst nicht singen wollen oder können gibt es meist Menschen im Trauergottesdienst, die mitsingen. Eine Alternative ist, neben dem Gesang Instrumentalstücke spielen zu lassen. Natürlich kann man auf Lieder bei der Trauerfeier verzichten.

Termine für Trauerfeiern

Einen Termin für die Trauerfeier verabreden Sie mit dem Pfarrer. Trauerfeiern sind von Montag bis Freitag möglich. An Wochendenden in der Regel werden in der Kirchengemeinde Ebersdorf keine Trauerfeiern abgehalten.

Weitere Informationen zum Thema Bestattung finden Sie auf der Seite http://bestattung.bayern-evangelisch.de/